2022-08-27

Grandiose Rautenverteidiger

Borussia-Fans selig, die Bayern richtig angepisst: Das war ein schönes Spiel, auch wenn es diesmal nicht ganz zum Pflichtsieg gegen den Lieblingsgegner FC Bayern gereicht hat.
Aber im Ernst: Das hart erkämpfte 1:1 in München war ein ganz wichtiger Baustein auf dem Weg zur neuen Borussia.

Nur für die Bundesliga waren auch diese 90 Minuten eine schlechte Nachricht. Denn es wird wohl auch in dieser Saison kein Team geben, das dem Rekordmeister über mehr als ein, zwei Spiele ein echter Konkurrent sein kann. Das schreibe ich nicht, weil Borussia heute insgesamt in vielen Belangen so deutlich unterlegen war. Sondern weil sich diese von den Bayern gezeigte Dominanz und spielerische Wucht und Finesse, die auch jederzeit von der Bank gebracht werden kann, über 34 Spieltage einfach klar und deutlich durchsetzen wird und muss. Es müsste im Team Nagelsmann schon sehr viel schief laufen, wenn das nicht passiert.

Für den Moment ist mir das aber herzlich egal, denn ich schaue nur auf unser Team und das - wie es sich gehört - auch nur von Spiel zu Spiel.
Und da muss ich sagen: Hut ab, Jungs! Hut ab, Daniel Farke! Nach dem guten Saisonstart mit zwei Siegen, einem Remis und einigen phasenweise offensichtlichen Schwächen wartete heute eine eigentlich noch zu frühe Monsteraufgabe gegen die Münchner, die in glänzender Frühform bisher alles auseinandergenommen hatte, was sich ihnen in den Weg gestellt hatte.
Das hatten sie sichtlich auch mit dem "Angstgegner" Mönchengladbach vor, der in den vergangenen Jahren die mit Abstand beste Bilanz aller Bayern-Gegner vorzuweisen hatte. Das war von der ersten Minute an zu spüren.

Die Gastgeber starteten furios, und wären gleich der erste oder zweite Ball ins Tor gefallen (wie es Bochum in der Vorwoche passiert war), hätte es eine bittere Partie werden können. Doch Borussias Defensive schien vorbereitet und hielt stand, bis auf einmal erfolgreich - aber durchweg in imponierender Art und Weise.
Natürlich war das Ergebnis in erster Linie dem Hexer Yann Sommer zu verdanken, der insgesamt rekordverdächtige 19 Torchancen parierte, manche davon mit Weltklasseparaden, andere immer noch sehr überdurchschnittlich. Das war auch insofern äußerst guter Zeitpunkt, weil er zu Beginn der Saison noch nicht wieder auf dem ganz hohen Niveau zu halten schien wie in der Vorsaison. Zwar machte er keine wirklichen Fehler, aber spielbeeinflussende Paraden waren eben auch nicht dabei. Heute aber wurde er von Beginn an warmgeschossen und brachte die Gegner reihenweise zur Verzweiflung. Ein Wahnsinns-Spiel des Schweizers, aber keineswegs so überraschend, wie es die Sky-Fußballplauderer offensichtlich empfanden, die nur Augen für seine Leistung hatten.

Auf der anderen Seite war Borussias Angriffsspiel ein  nicht einmal laues Lüftchen. Auch das überraschte kaum. Farke-Ballbesitz-Fußball war gegen diesen Gegner nicht zu erwarten gewesen, aber selbst zu Ballbesitz über ein paar Sekunden hinaus reichte es nur selten, und wenn, dann meist dann, wenn der Ball nicht im Spiel war - bei Yann Sommers Abstößen ;-).
Die logische Folge: Es war eine reine Abwehrschlacht. Das umso mehr, nachdem Marcus Thuram einen Befreiungsschlag von Chris Kramer und einen groben Patzer von Upamecano dankbar angenommen und sehenswert zum Führungstor in Manuel Neuers Tor versenkt hatte.

Der Gegner arbeitete sich wütend an dieser Aufgabe ab. Doch auf den dareaus resultierenden Dauerdruck schien die Farke-Elf gut vorbereitet. Äußerst diszipliniert, sehr konzentriert und so dicht gestaffelt, wie es sonst eher Gladbachs Gegner tun, bearbeiteten Koné und Co. den Sturmwirbel des Gegners. Die Bayern kamen zu Chancen, sie kamen zu guten Chancen, aber zumindest in Halbzeit eins noch nicht zu Hochkarätern wie im weiteren Spielverlauf. Gut, bei den zurecht abgewunkenen beiden Abseitstoren waren sie nah dran am erwarteten Spielverlauf - aber eben nur nah dran.

Aber auch mit der Führung im Rücken wurde es eine echt aufreibende Partie - für die Jungs auf dem Platz, aber auch für uns Fans. Aber zumindest mich begleitete über das gesamte Spiel ein gutes Gefühl, keine Ohnmacht wie öfter in der vergangenen Saison.

Es war zu sehen, dass da zwar fast die gleiche Mannschaft, aber ein komplett anderes Team auf dem Platz stand. Es ist das, was Daniel Farke bei seinem Amtsantritt versprochen hatte: ein Team, das stolz und bereit ist, die Raute auf dem Trikot mit allem zu verteidigen, was sie hat. Das war schon in den ersten Saisonspielen zu spüren, aber heute unter dem noch erheblich höheren Druck noch viel mehr. Da stand "ein Team" auf dem Platz, das sich für Borussia zerriss. Und vielleicht war es auch nur so möglich, diese von Farke angesprochene Resilienz, also Widerstandsfähigkeit, zu zeigen, mit der man Angriffswelle um Angriffswelle erfolgreich abwehrte.

Hätten die Bayern das Spiel am Ende noch gedreht, wäre das zwar ärgerlich gewesen - und gemessen am Aufwand, den die Mannschaft trieb, auch unverdient. Aber es hätte diesen wichtigen Eindruck nicht getrübt.

Borussia ist wieder da - und zwar so, wie wir sie lieben. Das schon am vierten Spieltag nach einer schwierigen Zeit und einem erneuten erzwungenen Trainerwechsel sagen zu können, stimmt mich sehr positiv. Denn derzeit hat man den Eindruck, dass alle voll mitziehen, dass alle Spaß an diesem neuen Fußball haben - und an den Zielen und Reizen, die Daniel Farke setzt. Und das überträgt sich auf den Platz. Nicht alle Spieler wuchsen heute über sich hinaus, für Plea und Neuhaus etwa, die ziemlich in der Luft hingen, war es sicher kein vergnügliches und auch nicht ihr stärkstes Spiel. Aber alle gaben das, was sie konnten. Und das machte den Unterschied aus.

Denn wie der Trainer es nach dem Spiel auch noch mal verdeutlichte: Ein Lars Stindl war offenbar noch nicht so weit, dass er heute eine Option war. Bensebaini und Lainer fehlten, sodass stattdessen die immer noch jungen und vergleichsweise unerfahrenen Scally und Netz sich der wahrscheinlich stärksten Flügelspieler der Liga erwehren mussten. Luca Netz musste dies völlig ohne Spielpraxis tun, genauso wie Hannes Wolf, der sich sehr gut einführte und - angesichts der stets großen Kritik auch der eigenen Fans an ihm - sehr teuer verkaufte. Ebenso wie später Fußballgott Tony Jantschke, der auf der ungewohnten Sechserposition reinkam, um das Ergebnis zu verteidigen.

Da dann so zu bestehen, ist nicht selbstverständlich. Und das hat aus meiner Sicht auch damit zu tun, wie Daniel Farke mit dem Team umgeht und wie er es auf die wechselnden Aufgaben einstellt. Das ist keine Garantie, dass am kommenden Wochenende gegen Mainz alles wie am Schnürchen läuft. Aber es beruhigt doch sehr, wenn man sieht, wie flexibel die Mannschaft sich gegen unterschiedliche Gegner auf- und anstellt. Ich würde sagen, Borussia ist in der Saison endgültig angekommen. Das Spiel von heute ist kein Grund für Euphorie, aber es ist ein wichtiger Fingerzeig, in welche Richtung es gehen könnte. Und das macht große Lust auf mehr!

Meine paar Cents zum Schiedsrichter kommen heute vor allem wegen der albernen Kritik, die der schlechte Punkteverlierer Julian Nagelsmann nach dem Spiel im Interview äußerte. Das, nachdem er schon versucht hatte, Yann Sommers Leistung zu relativieren, indem er die Abschlüsse seiner Spieler schlechtgeredet hatte. Aber das nur am Rande.

Dass Nagelsmann mit Schiri Daniel Schlager unzufrieden war, hat er immerhin mit mir gemeinsam. Allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Nagelsmann und seine kleine Giftschleuder Joshua Kimmich fühlten sich ja quasi in allen 50:50-Situationen benachteiligt. Das ist natürlich Quatsch. Schlager bewertete eine Reihe von Szenen offensichtlich falsch, davon auch einige zugunsten von Gladbach, das stimmt.
Aber er gewährte auch einen großzügigen Rekordmeisterbonus, was das konsequente Ahnden von gelbwürdigen Fouls und anderen Unsportlichkeiten wie Reklamieren, Pöbeln, die Ausführung von Freistößen verhindern (man erinnere sich an das neue Schiri-Commitment, dafür konsequent Gelb geben zu wollen) anging.
Kimmich fand es zum Beispiel doof, dass er eine Verwarnung bekommen hatte, obwohl diese Szene doch gar nicht so schlimm gewesen sei. Kann sogar sein. Aber dennoch kann er von Glück sagen, dass er von den durchaus möglichen fünf Verwarnungen bis dahin nur die letzte bekommen hatte.
Der aggressive Auftritt von Sané war wiederum zwar in der Sache nicht ganz unberechtigt, denn er wurde klar gefoult. Aber sich so respektlos gegenüber dem Schiedsrichter aufzuführen, war auch eher eine Rote als eine Gelbe wert. Zum Vergleich erinnere ich gern mal an eine Gelb-Rote Karte wegen "Abwinkens", die Alassane Plea erleiden musste.
Unter dem Strich blieb die Ansetzung von Schlager ohne spielentscheidende Wirkung, und das ist doch auch schon mal was. Also: Schwamm drüber. Und ob Julian Nagelsmann noch lernt, in den richtigen Momenten sportliche Größe zu zeigen - ist mir eigentlich auch egal.

Denn ich freue mich auf die weitere Saison mit meiner Borussia - und auf eine Mannschaft, die mit Herz und Verstand unsere Raute verteidigt! Egal, wer sich ihr entgegenstellt. Die Seele brennt! 

Saison 2022/23, Bundesliga, 4. Spieltag: Bayern München - Borussia Mönchengladbach 1:1. Tor für Borussia: 0:1 Thuram.

Ein Tor reicht fast zum erneuten Sieg in München. Yann Sommer hätte heute allerdings wirklich ein Zu-Null verdient gehabt. Damit bleibt es bei nur einem Euro für ein fesselndes Spiel - aber so sind die Regeln. Der neue Stand: 27 Euro.

Das gilt in der Saison 22/23: Für jedes erzielte Tor von Borussia in Bundesliga oder DFB-Pokal zahle ich 1 Euro. Für jedes Tor von Tony Jantschke oder Christoph Kramer: 10 Euro. Gehaltener Elfmeter von Yann Sommer (oder einem Ersatzmann): 2,50 Euro; Zu-Null-Spiel: 1 Euro. Derbysieg gegen K***: 10 Euro. Siege gegen Bayern, Dortmund oder Leipzig: 10 Euro. Ein Sieg in Freiburg: 10 Euro. Einstelliger Tabellenplatz am Saisonende: 10 Euro. Internationaler Startplatz am Saisonende: 20 Euro. Deutsche Meisterschaft: 122 Euro. DFB-Pokalsieg: 50 Euro. Gladbacher Torschützenkönig: 30 Euro.

2022-08-20

Freigearbeitet

Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey hey!
Nein, das war sicher kein Spiel nach Daniel Farkes Geschmack, auch wenn er am Mikro nach dem Spiel viele lobende Worte für seine Mannschaft fand. Die hatte ja auch den guten Saisonstart perfekt gemacht und kam durch das 1:0 im Freitagsspiel auch zugleich in den Genuss einer - wahrscheinlich sehr flüchtigen - Tabellenführung. Das muss man wahrlich nicht zerreden. Aber man sollte sich davon eben aber auch nicht blenden lassen.

Denn den Nachweis, dass Borussia diesen ersten Platz derzeit zu Recht belegen könnte, blieb die Mannschaft über weite Strecken des Spiels schuldig. Und wenn wir ehrlich sind, war das auch gar nicht die an sie gestellte Aufgabe. Außerdem verkaufte sich der Gast aus Berlin teuer, zeigte sich als mutiger und herausfordernder Gegner, der nicht mehr viel mit dem Trümmerhaufen der vergangenen Saison gemein hatte.

Die Mannschaft von Sandro Schwarz stand defensiv kompakt, unterband Borussias Plan vom gepflegten Ballbesitz lange und recht effektiv und hielt die Farke-Elf sogar phasenweise erfolgreich davon ab, überhaupt tief in die Hertha-Hälfte einzudringen - sogar in Unterzahl. Im eigenen Umschaltspiel kamen Lukebakio und Co. immer wieder zu gefälligen Angriffen und zu guten Tormöglichkeiten. Und hätte ebenjener Lukebakio heute nicht so oft so weit an Yann Sommers Tor vorbeigezielt, hätte es durchaus brenzlig werden können.

Doch auch wenn den Borussen im eigenen Ballbesitz längst nicht so viel gelang wie in den beiden Spielen zuvor, waren die Mannen um Marcus Thurem und Alassane Plea zugleich schon in der ersten Hälfte deutlich näher an einem Torerfolg als der Gegner. Dies verhinderte in erster Linie dann Hertha-Keeper Christensen mit viel Einsatz.

Und so brauchte es dann doch wieder einen Impuls vom Gegner, um auf den richtigen Pfad einzubiegen. Mittelstädts unstrittiges Handspiel ermöglichte Plea aus elf Metern seinen ersten Saisontreffer in der Liga. Was er auch erheblich souveräner erledigte als später Jonas Hofmann, der nach einem weiteren klaren Handspiel im Strafraum die Möglichkeit erhielt, den Deckel auf das Spiel drauf zu machen. 

Doch sein Elfmeter war leichte Beute für Christensen, und das war vor allem deshalb ärgerlich, weil dem auch noch eine kleine Diskussion um die Ausführung zwischen Thuram, Hofmann und Bensebaini vorangegangen war. Das braucht nun wirklich kein Mensch. Zumal das ausbleibende 2:0 dafür sorgte, dass Borussia trotz Überzahl nach der gelb-roten Karte gegen den Handsünder Uremovic bis zum Schluss um die drei Punkte bangen musste.

Denn auch da gelang es den Berlinern noch, ihre Unterzahl weitgehend durch geschicktes Verschieben und mutiges Anlaufen des Gegners wettzumachen.

Letztlich reichte es aber zum knappen Arbeitssieg ohne Gegentor und zur fast optimalen Punktausbeute nach drei Spielen. Doch auch dieser Gegner zeigte Daniel Farke auf, wo und wie viel es in seinem Team noch zu verbessern gibt.
Positiv bleibt festzuhalten, dass die Widerstandsfähigkeit in der Defensive weiter da ist, und auch viele gefährliche Aktionen des Gegners am Ende gut wegverteidigt werden können oder frühzeitig geschickt abgelaufen werden. Besonders Ko Itakura zeigte sich da heute wieder in exzellenter Verfassung, während sich etwa bei Bensebaini Genie und Wahnsinn immer wieder mal die Hand geben.

Doch das Spiel nach vorne war heute längst nicht so dominant, oft nicht sehr präzise, auch nicht immer ansehnlich. Aber man merkt der Mannschaft den Glauben an sich selbst an. Sie wissen, dass sie sich ihre Chancen erspielen werden, sie lassen sich von Fehlpässen und Missverständnissen auch nicht entmutigen und halten am geduldigen Spielansatz fest. Allerdings muss dann auch irgendwann die Effektivität vor dem Tor stimmen. Nicht immer geht ein Gegner vorzeitig duschen, nicht immer reicht ein geschossenes Tor zum Sieg.

Aber das ist ja Teil der Entwicklung, insofern muss man das auch noch nicht zu kritisch sehen. Wer allerdings erwarten würde, dass mit den Leistungen der ersten drei Partien nun nächste Woche auch der Lieblingsgegner und Abonnementmeister so nebenbei erlegt werden könnte, wäre vermessen.
Ich bin aber sehr gespannt darauf, wie Farkes Elf auf den ersten spielstarken und selbst überaus dominant auftretenden Gegner reagieren und selbst agieren kann.
Insofern hat Hertha uns heute schon einmal einen Gefallen getan, indem sie dies in Ansätzen herausforderten. Dennoch wird das Spiel nächsten Samstag wenig bis nichts mit den ersten drei Saisonspielen zu tun haben. Aber das muss ja nicht schlecht sein - denn es bietet ja auch Räume zum Bespielen, die man sonst nicht hat.

Bleibt noch ein Satz zu Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck. Der hatte das Spiel gut im Griff, blieb verbindlich und bei seiner Linie. Gut, dass er Unsportlichkeiten wie das Belabern des Elfmeterschützen ahndete, was Uremovic letztlich zum Verhängnis wurde. So richtig verstanden habe ich zwar nicht, warum er für sein Handspiel Gelb sah, Patrick Herrmann letzte Woche auch, aber Mittelstädt in der ersten Handszene heute nicht. Kriterium für Gelb ist, dass ein Torschuss geblockt wurde. Das war aber weder bei Herrmann noch bei Uremovic klar der Fall. Diesmal hat es Borussia geholfen, aber etwas unglücklich fand ich die Entscheidung zur zweiten Verwarnung schon.

Einen dritten Elfmeter hätte es allerdings aus meiner Sicht auch noch mindestens geben müssen. Denn in der zweiten Halbzeit wurde Neuhaus doch sehr deutlich von Mittelstädt an der Wade getroffen, ohne dass der Verteidiger den Ball gespielt hätte. Und die Boxeinlage von Torwart Christensen, der beim Herauslaufen statt dem Ball klar Elvedis Kopf traf, wäre aus meiner Sicht zumindest mal einen VAR-Hinweis wert gewesen. Auch da kam der Berliner deutlich zu spät - für mich ein Strafstoß. Ansonsten aber eine unaufgeregte Leistung des Unparteiischen, der durch seine klare Linie auch gar keine unnötigen Härten aufkommen ließ. Das hat mir gefallen.

Saison 2022/23, Bundesliga, 3. Spieltag: Borussia Mönchengladbach - Hertha BSC 1:0. Tor für Borussia: 1:0 Plea (HEM).

Ein Tor reicht zum ersten Sieg mit einer weißen Weste von Yann Sommer seit langem. Damit kommen zwei Euro dazu, neuer Gesamtstand: 26 Euro.

Das gilt in der Saison 22/23: Für jedes erzielte Tor von Borussia in Bundesliga oder DFB-Pokal zahle ich 1 Euro. Für jedes Tor von Tony Jantschke oder Christoph Kramer: 10 Euro. Gehaltener Elfmeter von Yann Sommer (oder einem Ersatzmann): 2,50 Euro; Zu-Null-Spiel: 1 Euro. Derbysieg gegen K***: 10 Euro. Siege gegen Bayern, Dortmund oder Leipzig: 10 Euro. Ein Sieg in Freiburg: 10 Euro. Einstelliger Tabellenplatz am Saisonende: 10 Euro. Internationaler Startplatz am Saisonende: 20 Euro. Deutsche Meisterschaft: 122 Euro. DFB-Pokalsieg: 50 Euro. Gladbacher Torschützenkönig: 30 Euro.