2026-04-22

Unfähig zum rettenden Schritt

Es hätte so schön sein können! Ein Sieg gegen Lieblingsgegner und Schlusslicht FC Heidenheim, ein ergaunerter Punkt in Leipzig und etwas Zählbares gegen den Tabellennachbarn Mainz (der vor einiger Zeit in dieser Saison deutlich eher wie ein Abstiegskandidat aussah als Borussia es jetzt noch immer ist): Und schon hätten die Planungen für die nächste Saison in der ersten Liga mit einiger Sicherheit vorangetrieben werden können, was von unglaublichem Vorteil gewesen wäre. Genauso wie die damit verbundene Chance, sogar noch ein paar Plätze in der Tabelle zu klettern, um noch ein oder zwei Milliönchen mehr aus der Fernsehgeldkasse zur Verfügung zu haben.

Stattdessen gab es nur einen Punkt aus dem Heidenheim/Leipzig-Pack und auch nur einen gegen Mainz. Dazu eine mit seltsamen Auftritten beförderte Grabes- und Weltuntergangsstimmung unter den Fans, die vielleicht auf manchen bizarr wirkt, aber der gefürchteten Realität und den "Gesetzen des Misserfolgs im Fußball" näher scheint als manche bemerkenswert unbekümmert-überraschende Analyse aus Staff und Vereinsführung über bemerkenswert unangemessen schwacher Spiele und wenigstens zum Teil zweifelhafter Spieler und Coachingleistungen, über die wir hier reden. 

Das Spiel gegen Mainz dann schürte die schlimmen Fan-Befürchtungen weiter. Es lässt Borussia im besten Fall weiter auf der Stelle treten, was für uns Fans angesichts der anderen Resultate dennnoch eher wirkt wie ein langsames, unaufhaltsames Zurückrutschen in die Zeit, als Abstiege für den Verein bis zum Schluss der Saison greifbar blieben oder Realität wurden.

Das 1:1 gegen den FSV Mainz hat Mönchengladbach dem zwar auch noch nicht näher gebracht, aber weniger wegen des erreichten Punktgewinns, sondern nur, weil der FC St. Pauli auf Platz 16 auch an diesem Spieltag nicht näher gekommen ist. Nur noch zwei Punkte weniger aber hat der VW-Club aus Wolfsburg, der am Samstag Gastgeber der nächsten Mönchengladbacher Chance sein wird, sich aus dem Abstiegsschlamassel entscheiden zu entfernen. 

Nur können nach den letzten Auftritten nur noch Berufsoptimisten davon ausgehen, dass ausgerechnet dort, wo in all den Jahren seltenst ein Sieg gelungen ist, in der derzeitigen Verfassung der Mannschaft ein Dreier herausspringt. Den gegenteiligen Fall, eine Niederlage, mag man sich gar nicht ausdenken, weil dann auch Platz 17 mit im noch besten denkbaren Fall 5 Punkten Abstand wieder in die Reichweite der Polanski-Truppe rücken würde. Das Restprogramm mit Dortmund, Augsburg und Hoffenheim wäre dann nochmal eine ganz andere Nummer, im Zwang, punkten zu müssen.   

Warum der Druck nun wieder auf den letzten Spielen liegt? Einfach weil vorher die zumindest leichter wirkende(n) Aufgabe(n) nicht gemacht wurde, den Tabellenletzten (und die Mainzer) im eigenen Stadion mit Macht, Mut und Können und dem Publikum im Rücken hart zu bespielen und zu besiegen. Am Ende eines immer schlechter werdenden Auftritts waren es sehr glückliche Umstände, die zum Beispiel zum 2:2 gegen Heidenheim geführt haben. Und das lag nicht nur daran, dass beide Gladbacher Tore von gegnerischen Spielern entscheidend abgefälscht worden waren.

Eine starke Anfangsphase, nach einer Viertelstunde durch das erste Heimtor von Wael Mohya gekrönt, sorgte nicht etwas dafür, dass der VfL mit Sicherheit und entsprechender Cleverness daran arbeitete, die Führung auszubauen und das Spiel schnell zu entscheiden. Im Gegenteil, Heidenheim übernahm das Spiel, kam zu sehr großen Chancen, denen sich wieder einmal vor allem Moritz Nicolas bravorös und erfolgreich in den Weg stellte. Doch gegen die kollektive Abwehrverweigerung bei den beiden Gegentoren zum 1:1 und 1:2 war auch er machtlos.

Doch es wurde noch schlimmer, denn der Gast bestimmte über weite Strecken das Spiel und hätte bei mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem Tore leicht als verdienter Sieger vom Platz gehen können. Doch mit einer Schlussoffensive, bei der dann auch der nach den Länderspielen zunächst geschonte Haris Tabakovic mitmachen durfte, gelang wenigstens noch der Ausgleich. 

Und wieder einmal waren bei einem Heimspiel Pfiffe gegen die eigene Mannschaft nicht zu überhören. Die Kritik an Mannschaft und der Aufstellung des Trainers nahm schon nach diesem unerklärlich schwachen Spiel durchaus berechtigt zu.

Im folgenden Spiel hingen die Trauben deutlich höher, das war jedem klar. Gegen die an dem Tag aber keineswegs so herausragende Leipziger Mannschaft geriet Borussia nach einer durchaus gefälligen Anfangsphase dann auch sehr schnell in den Abwehr- und des öfteren in den Überforderungsmodus. 

Das brachte Lukas Ullrich eine (leider verdiente) frühe Auswechslung ein und ließ sich im Spiel dennoch nie richtig reparieren, weil neben ihm auch andere einmal mehr zu fehlerhaft agierten, etwa Joe Scally. 

Und so gelang selbst dieser Abwehrmodus nur bedingt. Wäre Moritz Nicolas nicht wieder einmal so hervorragend aufgelegt gewesen, hätte dieser Nachmittag weit bitterer enden können. Dass es die Polanski-Elf auch versteht, mit Zug und Wucht zum Tor zu kommen, wenn die Verzweiflung groß genug und die Offensivkraft endlich geballt auf dem Platz steht, ließ sich aber ebenfalls wieder beobachten. 

Und so ist es angesichts von zwei, drei sehr guten Chancen für Chiarodia und Co. am Ende sogar ärgerlich, dass man den im Abschluss doch recht fahrlässigen Leipzigern nicht doch einen Punkt geklaut hatte. Das lag wiederum daran, dass man einmal zu viel zu amateurhaft in die Defensivzweikämpfe gegangen war und das späte Tor des Tages durch Diomandé zugelassen hatte.

Und das 1:1 gegen Mainz? Damit haben Trainer und Mannschaft, oder zumindest einige Spieler mit ihrer lässigen Fahrlässigkeit, weiteren Kredit und eine große Chance zur tabellarischen Befreiung verspielt. Natürlich war es unglücklich, den Ausgleich durch einen so späten, so dummen Elfmeter zu bekommen. Andererseits war es für den agilen Gegner mehr als verdient.

Dabei war der ausgeglichene Beginn des Spiels wieder ganz vernünftig, zwar mit grausigen Stellungsfehlern im eigenen Strafraum, die die Gäste früh hätten nutzen können. Doch auf der anderen Seite gelang auch durch ein aktiv geführtes Spiel nach vorne in dieser Phase ein schön herausgespielter Führungstreffer, der mehr erwarten ließ. Doch das kam - wieder - nicht. Spätestens mit Wiederbeginn überließ Gladbach dem Gegner das Spiel nach Belieben, verteidigte noch wacker und auch ganz effektiv. Doch nach vorne flogen gefühlt nur noch unkontrolliert geklärte Panikbälle. Das hatte wenig mit Bundesligareife zu tun. 

Das Schlimme daran ist, dass es nicht am Einsatz lag. Der ist hoch, das Bemühen erkennbar, in den aktiven Phasen sieht man auch, dass das Können da ist, Gegner zu überraschen, wie bei Scallys 1:0. Man sieht es vor allem Castrop, Bolin und Stöger, aber auch Sander und Reitz an, das sie mit Macht etwas bewegen wollen. 

Tabakovic will das auch, aber der Rest der Mannschaft findet keinen Weg mehr, ihn in seinen Stärken zu bedienen, er reibt sich auf verlorenem Posten auf. Vor kurzem hat er noch der italienischen Abwehr das Fürchten gelehrt, in Mönchengladbach ist er in der Kernkompetenz offensiv derzeit wirkungslos. Die Kritik an ihm trifft daher eigentlich genauso alle anderen auf und neben dem Platz. 

Am Ende ist es in jedem Spiel Moritz Nicolas und seinen Paraden zu verdanken, dass sich Borussia noch nicht unter dem Strich der Abstiegszone befindet. Das war auch gegen Heidenheim, Leipzig und Mainz so, nur dass bei den letzteren eben ein Ball doch im Tor landete, den er nicht mehr halten konnte - weil vor ihm andere Spieler krasse Fehler produziert hatten. Das kann passieren, ist aber keine Basis für die gesamte Saison. Das reicht auf dem Niveau der Bundesliga im Moment nicht aus.

Zu den Auswechslungen wurde auch von anderen bereits viel gesagt und geschrieben. Auch ich konnte nicht nachvollziehen, warum einerseits eine Mauertaktik den Sieg sichern sollte, aber dann drei Kämpfer (deren Herausnahme sicherlich überwiegend aus Kraft- und Verletzungsgründen notwendig war) durch einen lustlosen Honorat, einen Reyna ohne das Verständnis für die Aufgabe und einen zuletzt unsicheren Lukas Ullrich ersetzt wurden, der von Reyna dann auch noch defensiv mitunter im Stich gelassen wurde. 

Auf der anderen Seite hatte man Mohya und Hack im Kader, die beide das Zeug dazu haben einen langen Ball dann vielleicht doch zur Vorentscheidung durchzubringen, die auch defensiv ihre Arbeit verstehen, wechselt am Schluss aber auch noch Tabakovic gegen einen weiteren Innenverteidiger aus.

Es ist leider wenig überzeugend, was Polanski und sein Team in den vergangenen Monaten in dieser Hinsicht mit der Mannschaft erreicht haben. Die Misere lässt sich auch an ihm nicht allein festmachen, aber ohne Erfolge und sichtbare Fortschritte im Spiel wird er es schwer haben, seinen Posten über die Saison hinaus zu behalten. Was wiederum Fragen aufwirft, warum die frühzeitige Vertragsverlängerung nach der Beförderung zuum Chefcoach notwendig war.

So bitter es ist, im Moment hat die Borussia keinen Plan, wohin sie will und wenn wenn doch, kann sie es auf dem Platz nicht ausreichend umsetzen. Sie weiß nicht, wie ihr geschieht. Sie findet kein Mittel gegen den Abwärtstrend. Und mancher im Verein will wohl auch noch nicht sehen, wohin sie mit weiteren erfolglosen Spielen in ein paar Wochen verschwinden könnte.   

Bundesliga, 28. Spieltag: Borussia Mönchengladbach - FC Heidenheim 2:2. Tore für Borussia: 1:0 Mohya, 2:2 Honorat.

Bundesliga, 29. Spieltag: RB Leipzig - Borussia Mönchengladbach 1:0. 

Bundesliga, 30. Spieltag: Borussia Mönchengladbach - FSV Mainz 1:1. Tor für Borussia: 1:0 Scally. 

Saisonspende: 3 Tore und 3 Euro zahlen auf Konto ein, macht 73 Euro. Das gilt in der Saison 25/26: Für jedes erzielte Tor von Borussia in Bundesliga oder DFB-Pokal zahle ich 1 Euro. Für Derbysiege gegen K*** gibt es 10 Euro. Gehaltener Elfmeter: 2,50 Euro; Zu-Null-Spiel: 2 Euro. Siege gegen Bayern, Dortmund, Leverkusen oder Leipzig: 10 Euro. Ein Sieg in Freiburg: 20 Euro. Einstelliger Tabellenplatz am Saisonende: 10 Euro. Internationaler Startplatz am Saisonende: 30 Euro. Deutsche Meisterschaft: 125 Euro. DFB-Pokalsieg: 50 Euro. Gladbacher Torschützenkönig: 30 Euro.

2026-03-22

Sieben Punkte - Sieben Spiele

Das Schöne daran, nur noch alle paar Wochen einen Text über Borussia zu schreiben, ist, dass das Geschwätz von vorvorgestern von der Realität oft schon wieder überholt wurde. Letztes Mal hatte ich gerade nichts Hoffnungsvolles mehr zur Hand. Heute sieht es nicht mehr ganz so finster aus, ein vorsichtiger Optimismus aka "Wird schon werden" ist nicht ganz unberechtigt.  

Natürlich, Borussia hat für den Klassenerhalt auch jetzt noch einiges zu tun. Doch die Mannschaft machte zuletzt wieder einen robusteren und gefestigteren Eindruck. Und nach zuletzt sieben Punkten aus vier Spielen sieht die Konstellation nicht viel besser, aber angesichts der weniger werdenden Spiele doch wieder etwas freundlicher aus. Mit den jetzt 29 Punkten steht man sieben Spieltage vor Saisonende vor allem aber so da, dass man sich den Abstieg redlich verdient hätte, wenn man diese Ausgangsposition noch verspielen würde. 

Heidenheim (H), Leipzig (A), Mainz (H), Wolfsburg (A), Dortmund (H), Augsburg (A), Hoffenheim (H) - das klingt jetzt nicht nach einem vergnüglichen und kinderleichten Restprogramm. Aber wenn man den anspruch hat, in der ersten Liga bleiben zu wollen, müssen aus diesen Spielen sieben Punkte zu holen sein; und die sollten reichen, um über dem Strich zu bleiben. 

Ob vier Heimspiele da ein Vorteil sind oder die Chance, gegen direkte Konkurrenten (Heidenheim, Mainz, Wolfsburg) Big Points machen zu können, sei dahingestellt. Eng geht es nunmal in der Bundesliga immer zu. Aber es ist eine Aufgabe, der die Mannschaft von Eugen Polanski gerecht werden können sollte - vor allem vor dem Hintergrund der jüngsten Auftritte.

Die waren bei weitem nicht fehlerfrei und oft auch nicht schön anzuschauen. Aber sie haben gezeigt, dass die Mannschaft in der Lage ist, die im Abstiegskampf notwendigen Leistungen abzurufen. Und darauf sollte sich auch alles fokussieren. Es ist vielleicht möglich, den 12. Platz zu halten, bei idealem Verlauf wäre vielleicht auch die Einstelligkeit noch denkbar. 

Aber darauf darf sich der erste Blick gar nicht gehen. Ziel muss zuallererst sein, den Abstand zu den letzten drei Plätzen komfortabel oder wenigstens ausreichend groß zu gestalten. Sollten am Ende mehr als die erwähnten sieben Punkte verbucht werden, dann können wir am Ende schauen, wofür das reicht. Doch egal wo die Mannschaft landet, es ist unabdingbar, die Saison richtig und ehrlich zu analysieren und sich nicht wieder selbst Sand in die Augen zu streuen.

Borussia 2026/27 muss ein anderes Gesicht haben, mit personellen Veränderungen, die dem Kader Tiefe und Variabilität, aber vor allem vergleichbare Qualität geben. Diese Veränderungen müssen aber auch das Mindset aller Beteiligten, den Ehrgeiz, Willen, Einsatz  umfassen, damit die Wettbewerbsfähigkeit auch unter Druck vorhanden oder abrufbar ist.    

Daran hat man auch mit dem vorhandenen Team sichtbar gearbeitet, sonst wären die jüngsten Spiele nicht so ausgegangen. Dass man die einzige punktlose Partie - gegen die Bayern - schon vorher mit der erwartbaren Niederlage abhaken konnte, war klar. Und Borussia hatte tatsächlich ehrlicherweise nicht den Hauch einer Chance in diesem Spiel. Dennoch gab es auch ein paar gute Erkenntnisse und im Ehren- und Debüttor von Wael Mohya auch ein kleines Erfolgserlebnis. 

Die Siege gegen Union und St. Pauli haben Nerven gekostet, sie waren aber umso wichtiger für die Moral und zugleich nicht denkbar ohne die richtige Einstellung zur Situation und zum Spiel. 

Die Rolle, die der abstiegskampferfahrene Kevin Stöger dabei eingenommen hat, sollte nicht unterschätzt werden. Ich habe ihn auch oft kritisiert und ich meine nach wie vor: zu Recht. Doch er scheint mittlerweile verinnerlicht zu haben, dass er bei einem Abstiegskandidaten spielt und nicht bei einem Europacupaspiranten, wo man vielleicht mit extravaganten Pässen und komplizierten Ideen auf Spieler trifft, die das zu verwerten wissen. Der aktuelle Kevin Stöger macht überwiegend eine bodenständige gute, konzentrierte Arbeit nach hinten und nach vorne und schon das stabilisiert das Rückgrat der Mannschaft merklich.

Die steht im Vergleich zu den Spielen vorher phasenweise (im Gesamtverbund oder durch einzelne Spieler) zwar immer noch merkwürdig fahrig neben sich oder verfällt in alte Muster, dem Gegnerdruck auszuweichen und den Ballbesitz im ungefährlichen Regionen im Quer- und Rückwärtsgang zu halten.

Doch es gibt eben auch zunehmend wieder die guten Phasen, wo sie wach und effektiv agieren und sich durch Einsatz und Griffigkeit auch eine gute Prise Glück verdienen - damit ein "Dosenöffner" wie Stögers Freistoß zum 1:0 gegen St. Pauli oder Castrops Knaller zum 3:2 gegen Köln dann auch mal zur richtigen Zeit reinfällt.

Ich spare mir die Details, wer wann nicht auf der Höhe war und wer wann doch. Klar ist, dass sich die Mannschaft das Leben noch immer oft selbst schwer macht, wenn man sich zum Beispiel anschaut, wie leicht sie den Kölnern im Derby ihre drei Tore erlaubt haben. Aber da die Ergebnisgestaltung beim Fußball vor allem auf Fehlern und ihrer Ausnutzung basiert, reicht es mir vorerst, wenn Elvedi und Co. weniger ergebnisrelevant verwertete Fehler - zumindest nicht mehr - als der Gegner machen.  

Deshalb kann ich unter die vergangenen vier Spiele einen halbwegs zufriedenen Haken machen. Das Derby war zwar kein hochklassiges Spiel, aber doch ein würdiges Spektakel, bei dem das Team unter dem Strich auch dem Druck und der Atmosphäre Stand gehalten hat. Gleiches gilt für die schwierigen und teils holprigen Spiele gegen die Konkurrenten aus Berlin und Hamburg. 

Dass auch das zweite Aufeinandertreffen mit dem Dauermeister (inklusive manch fragwürdiger Schiedsrichterdarbietung) eine Qual werden würde, musste man angesichts der Dominanz des FC Bayern befürchten. Aber da muss man auch durch, wenn man nicht mehr als Bayernschreck taugt. 

Und was die Bilanz gegen die Tabellennachbarn angeht, macht Borussia bis jetzt die Hausaufgaben recht zuverlässig. Damit kann man durchaus ins nächste Fußballjahr in der Bundesliga versetzt werden. Darauf zu vertrauen, wenn nötig schon ausgewählte wichtige Spiele gegen die "Kleinen" gewinnen zu können, darauf kann man sich auf Dauer allerdings nicht verlassen. Ich hoffe und denke, dass das auch allen Handelnden längst klar ist.

Bundesliga, 24. Spieltag: Borussia Mönchengladbach - FC Union Berlin 1:0. Tor für Borussia: 1:0 Diks (FEM, Bolin).

Bundesliga, 25. Spieltag: Bayern München - Borussia Mönchengladbach 4:1. Tor für Borussia: 4:1 Mohya. 

Bundesliga, 26. Spieltag: Borussia Mönchengladbach - FC St. Pauli 2:0. Tore für Borussia: 1:0 Stöger, 2:0 Honorat. 

Bundesliga, 27. Spieltag: 1. FC Köln - Borussia Mönchengladbach 3:3. Tore für Borussia: 0:1 Castrop, 2:2 Sander, 2:3 Castrop.

Saisonspende: 7 Tore und 7 Euro zahlen auf Konto ein, dazu 4 Euro für zwei weitere weiße Westen von Moritz Nicolas: Damit sind wir bei 70 Euro angekommen. Das gilt in der Saison 25/26: Für jedes erzielte Tor von Borussia in Bundesliga oder DFB-Pokal zahle ich 1 Euro. Für Derbysiege gegen K*** gibt es 10 Euro. Gehaltener Elfmeter: 2,50 Euro; Zu-Null-Spiel: 2 Euro. Siege gegen Bayern, Dortmund, Leverkusen oder Leipzig: 10 Euro. Ein Sieg in Freiburg: 20 Euro. Einstelliger Tabellenplatz am Saisonende: 10 Euro. Internationaler Startplatz am Saisonende: 30 Euro. Deutsche Meisterschaft: 125 Euro. DFB-Pokalsieg: 50 Euro. Gladbacher Torschützenkönig: 30 Euro.